Sevilla 2020

Am Sonntag, dem 19.01.2020 haben wir am Anfang des Tages den Alcázar, einen sehr bekannten Ort in Sevilla besucht.

Es ist ein Ort, an dem zwei Religionen zusammentreffen; die christliche Religion und die muslimische Religion.

Beide Religionen konnte man zum Beispiel durch Schriftzeichen in Wänden und durch die unterschiedlichen Architekturstile der Gebäude beobachten.

Der Alcázar hatte einen sehr grünen und bunten Hof und Garten. Manche kennen ihn aus der Serie „Game of Thrones“, in welcher er die Kulisse für die Szenen aus der Stadt „ Rosengarten“ ist. Der Alcázar ist relativ groß und egal wo man hinschaut entweder sieht man einen farbenfrohen Garten oder ein Gebäude mit einer besonderen Architektur, die uns sehr beeindruckt hat.
Nach dem Besuch dieses einzigartigen Palastes sind wir Paella essen gegangen. Dieses typische spanische Gericht war doch für viele von uns ziemlich neu.

Danach sind wir zum Parque Maria Luisa gelaufen, um dorthin zu gelangen sind wir am Fluss Guadalquivir entlanggelaufen.

Die Sonne schien und es war relativ warm im Gegensatz zu den anderen Tagen in Sevilla. Auf dem Weg der sind wir am Tore de Oro vorbei gelaufen der früher dafür genutzt wurde, um vorbeifahrenden Schiffen steuern für das Passieren einzunehmen. Der Turm war früher vergoldet, doch heute ist die Gold Schicht nicht mehr zu sehen. Als wir dann wieder auf einer Straße liefen, haben wir schöne typisch spanisch aussehende Gebäude gesehen.

Nicht viel weiter war der Parque Maria Luisa. Um zum Plaza de España zu kommen mussten wir ein Stück durch ihn durch, er war mega schön, alles war grün.

Es gab dort viele Bäume und auch Blumen in allen Farben, die es in Deutschland nicht gibt. Im Großen und Ganzen war der Park wirklich schön auch wenn wir nur ein Stück durch ihn durchgelaufen sind.

Als wir dann durch den Park gelaufen waren, waren wir am zum Plaza de España. Der zum Plaza de España war sehr groß und dort waren viele Menschen. Wenn man wollte konnte man sich eine der vielen Kutschen mieten, die dort mit Pferd standen und ein bisschen herumfahren.

Am zum Plaza de España wurde übrigens die Szene aus Star Wars 2 gedreht, in der Anakin und Prinzessin Amidala zusammen fliehen. Am zum Plaza de España war ein riesiger Hof und ein langes Gebäude mit ungefähr drei Stockwerke. Das Gebäude hatte fünf Balkone, die an besichtigen konnte, um sich alles von einer erhöhten Position anzugucken. Auf dem Hof stand ein großer Brunnen und ein paar Menschen spielten Gitarre, andere tanzten Flamenco.

Am 25.01.2020 sind wir nicht wie an anderen Tagen durch die Stadt gelaufen, um Sevilla zu betrachten, sondern wir wollten uns auf etwas Neues einlassen. Deswegen haben wir einen Tagesausflug nach Córdoba gemacht. Die Fahrt von Sevilla nach Córdoba ist leider nicht die kürzeste, deswegen begann unser Tag schon recht früh. Wir haben uns alle gemeinsam am Bahnhof getroffen und sind dann mit einem Zug nach Córdoba gefahren. Die Fahrt dauerte 1,5 Stunden. Die Fahrt hat den meisten nichts ausgemacht, denn wir waren noch sehr müde vom frühen Aufstehen. Als wir dann in Córdoba ankamen hat das Wetter leider nicht mitgespielt, es war zwar nicht stürmisch, dafür aber sehr regnerisch. Wir hatten jedoch ein wenig Hoffnung, dass sich das Wetter innerhalb des Tages aufbessern würde.

In Córdoba war das Erste, was wir gemacht haben die wunderschöne Mezquita zu besuchen, von der wir schon so viele tolle Sachen gehört haben und, die voller Geschichte sein soll. Die Mezquita war vor vielen Jahren eine Moschee. Über 15000 Muslime haben dort gebetet. Später aber, wurde sie auch als christlichen Kirche genutzt. In der Mezquita waren sehr viele Statuen von Jesus der etwas brutal und leidend dargestellt wurde. Die Mezquita war außerdem sehr, sehr groß und bunt. Die Bögen an der Decke war rot und beige gestrichen und die Mezquita hat einen sehr großen Garten, wo man die Orangenbäume in voller Länge sehen kann. Jedoch kann man die Orangen nicht essen, da sie sehr bitter sind und nur für die Marmeladenherstellung Verwendung finden. Nach dem Besuch dieser wunderschönen Mezquita verspürten wir jedoch einen leichten Hunger und haben deswegen Bocadillos de Tortilla gegessen. Dieser Imbiss ist in Spanien sehr bekannt, jedoch werden die riesigen Tortillas ausschließlich nur in Córdoba verkauft. Nach dem Essen haben wir uns die Stadt in Kleingruppen angesehen. Leider hat es den ganzen Tag geregnet. Wir haben uns in einem kleinen Café versteckt, bis der Regen etwas weniger wurde, jedoch muss ich sagen das sich Córdoba und Sevilla wirklich ähneln. Dennoch konnten wir bei diesem Regen die schönen Ecken Cordobas betrachten. Später machten wir uns wieder langsam auf dem Weg zum Bahnhof und fuhren wieder mit dem Zug nach Hause zu unseren Gastfamilien.

Geschrieben von Nada, Zara, Henning, Ismail und Ahmad