Was hat Backen mit Naturwissenschaften zu tun und warum „pupst“ die Hefe ins Brot?

Im März 2022 hatten Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs die Möglichkeit, die Verbindung zwischen Backen und Naturwissenschaften hautnah zu erleben. Der Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften begab sich mit ihrem Lehrer Herrn Husemann und einem Schülerpraktikanten aus der 9D zu Bäcker Peter. Dort lernten sie, wie Brot und Backwaren hergestellt werden.

In der Bäckerei mischten sie Sauerteig, Hefe, Mehl und Wasser für ihr eigenes Dinkel-Haferbrot. Sie erfuhren, dass die Hefe im Teig „pupst“, also Kohlendioxid produziert, was den Teig aufgehen lässt. Das war ein Beispiel für die Verbindung von Biologie und Chemie.

Die Schülerinnen und Schüler formten lustige Figurenbrote aus ihren Teigen und lernten, wie die richtige Form und Oberfläche für das Backergebnis wichtig sind. Dann beobachteten sie, wie ihre Brote im Ofen gebacken wurden. Sie lernten über Wärmeübertragung und -verteilung, die für eine gleichmäßige Kruste sorgen.

Am Ende durfte jeder stolz sein eigenes Brot mit nach Hause nehmen. Dieses Brot war nicht nur das Ergebnis ihrer Arbeit, sondern auch ein Symbol dafür, wie Naturwissenschaften in unserem Alltag präsent sind. Backen vereint Biologie, Chemie und Physik auf eine faszinierende Weise, die die Schülerinnen und Schüler inspirierte, die Welt um sie herum mit neuen Augen zu sehen.